Whitsunday Island Segeltrip

Nach 3 Tagen segeln, haben wir wieder festen boden unter den Füßen.

Freitagabend, 5. April, ging es dann im Hafen von Airlie Beach, gemeinsam mit 30 weiteren Reiselustigen, an Bord der Anaconda III.  Nach einem kurzen Briefing und Vorstellung der Crew sind wir  endlich in See gestochen. Erstes Ziel war der Whitehaven Beach, wo wir den samstagsvormittag verbracht haben. Es wurde ein kostenloser Einführungstauchgang, für die ohne Taucherfahrung angeboten. Anschließend ging es dann auch für die lizensierten Taucher bei Hook Island unter Wasser.

Am nächsten Morgen wurden wir vom lauten Einholen des Ankers geweckt. Kurze Zeit später mussten wir dann auch unsere Koje verlassen, da uns kotzübel war. Der Plan des Skippers Paul war, zum äußeren Riff zu fahren. Allerdings hat er sich und das Boot damit etwas unterschätz. Wir hatten Pech mit dem Wetter und am heutigen Sonntag hat es besonders stark geregnet und gestürmt. Ich hatte am Abend zuvor ein paar Bier. Dies habe ich nach ein paar Minuten Fahrt direkt bereut. Ich war aber nicht der einzige, der seekrank wurde. Nach einigen zurückgelegten Seemeilen Richtung Riff, mussten wir dann leider umdrehen, da das Wetter immer schlechter wurde. So haben wir leider das äußere Great Barrier Reff nicht sehen können. Am Nachmittag waren wir wieder bei Hook Island schnorcheln. Es hat immer noch geregnet und es war als würde man in eine Badewanne steigen, als wir unter Wasser gingen.

Montagmorgen war ich dann ein zweites Mal tauchen. Auch diesmal war ich etwas enttäuscht. Die Sichtweite war, aufgrund des schlechten Wetters, nicht weiter als 6m. Zum Vergleich: In Indonesien war sie bis zu 25m weit. Nichtsdestotrotz haben wir tolle Korallengärten gesehen. Danach sind wir auch schon wieder nach Airlie Beach aufgebrochen. An jenem Montag war das Wetter dann auch wieder etwas besser und die Stimmung an Bord ist zum Abschluss der Tour nochmal gestiegen.

Abschließend kann man sagen, dass wir eine tolle Segeltour hatten. Leider wurde die Stimmung durch einen kompletten Regentag und dem damit verbundenen Nicht-Besichtigen des äußeren Riffs (weswegen wir eigentlich diese Tour gebucht hatten, da nicht viele Boote bis ganz nach außen fahren) etwas getrübt. Nichtsdestotrotz haben wir einige nette Leute kennengelernt und eine tolle Zeit gehabt.

Am Montag ging es dann für uns weiter südlich Richtung Rockhampton. Nach Dienstag und weiteren 700 zurückgelegten Kilometern, sind wir heute in Noosa Heads vorbeigekommen, bevor wir heute Abend in Brisbane angekommen sind. Nach 5 Wochen und 6000 zurückgelegten Kilometern verlässt mich Paula jetzt wieder. Abschließend kann man sagen, dass alles wie am Schnürchen geklappt hat und wir uns keinen besseren Trip hätten wünschen können.

Ab morgen bin ich also wieder alleine und muss einen Abnehmer für das Auto finden. Dafür bleiben mir 3 Wochen, bevor es am 1. Mail nach Christchurch, Neuseeland, geht. Morgen werden wir Sue, der Schriftstellerin, bei der ich vor knapp einem halben Jahr zusammen mit Damiano gearbeitet habe, einen Besuch abstatten. Dort wird es voraussichtlich für ein paar Tage Arbeit für mich geben.

Bis bald,

Max

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Kategorien: Australien | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Whitsunday Island Segeltrip

  1. anascherin

    Wahnsinns Bilder wieder einmal, wiedermal bin ich total neidisch 🙂
    Passt weiterhin gut auf Euch auf !
    Liebe Grüße aus dem endlich wärmer werdenden
    Deutschland 😉

    • anascherin

      Ach und vielleicht solltest Du, Max, Deine Outfits doch noch manchmal überdenken…. 😀

  2. juttaww

    Ich find es klasse 😀

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